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"Zugegeben, figürliche Darstellungen und vor allem Portraits gehörten schon immer zu meinen Lieblingsmotiven, entscheidend abe r war mein erster Aufenthalt in Venedig. Am Ursprungsort der italienischen Renaissance lernte ich die alten Meister kennen und lieben.
Es war ein einzigartiges, spannendes Abenteuer, auf jedem Schritt die Präsenz eines Tizians, Giorgiones oder eines Bellinis zu erleben, bzw. aufzuspüren. Es folgten Michelangelo und Caravaggio in Rom, Rembrandt in Amsterdam, Andrea del Sarto in Florenz, usw.
Ich fühlte mich in den Idealen dieser Epoche wiedergeboren und versuchte fortan, mich der Technik und dem Können dieser Zeit ein kleines Stück zu nähern. Ich möchte die klassischen Motive in ein zeitgemäßes Erscheinungsbild unter Berücksichtigung von Komposition, Bildaufbau, dem Zauber der Lasur und prägnanter Licht- und Schattenwirkung umzusetzen und dabei die erotische Ausstrahlung meiner Modelle festhalten.

In einer multimedialen Zeit, in der nichts unmöglich scheint und uns doch die allegorischen Inhalte der großen Meister der Vergangenheit teilweise noch immer verschlossen sind, versuche ich, meine Malerei auf das handwerkliche Können und auf die Ideale einer großen Kunstepoche zurückzuführen.” (Martin Hörmannsdorfer)
“Die Kunst kann Sehnsüchte, Gefühle und Ideen zum Ausdruck verhelfen. Doch um in Stein oder Farbe umgesetzt und überhaupt in Form gebracht zu werden, muss sich der Schöpfer einer Sprache bedienen, die in allen Details und in jedem Aspekt verstanden wird." (Zitat)
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